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Freitag, 22. Januar 2016

Ein Leben mehr von Jocelyne Saucier

In diesem Roman spielen drei alte Männer die Hauptrolle, die in den tiefen der nordkanadischen Wäldern leben, fernab von Zivilisation. Die Einsiedler leben vor sich hin, bis irgendwann eine junge Fotografin und eine alte Dame auftauchen und das Leben der Einsiedler durcheinander bringen.

"Man ist frei, wenn man sich aussuchen kann, wie man lebt. Und wie man stirbt" S. 7

Frei sein, will das nicht jeder. In diesem Buch wird einer der Wege, die man scheinbar wählen kann uns näher gebracht. Es sind teilweise sehr schockierende und klare Ansichten in denen aber immer ein Stück Wahrheit steckt.

Was braucht man um zu leben? Kann man menschliche Grundbedürfnisse unterdrücken? Zentrale Fragen dieses Buchs. Freundschaft und Liebe spielen da eine Rolle und der eigene Traum von Leben, der in den verschiedenen Entwicklungsstadien in dem sich die Charaktere befinden, immer auch anders ist.

"Und was ist mit der Liebe? Nun, die Liebe muss noch etwas warten, ihre Zeit ist noch nicht gekommen. " S. 68

Es sind viele Unbekannte, die man erst am Ende bemerkt, weil durch die genauen Umschreibungen gar nicht darauf kommt, dass eine Name einer Person oder so fehlt. Es sind viele kleine Details, die die Geschichte besonders machen und einen einfach mit einem optimistischen Grundgedanken zurücklassen.


Ein Leben mehr
Erschienen August 2015
im Insel Verlag
Gebunden (192 Seiten)
Im Original :Il pleuvait des oiseaux





Donnerstag, 21. Januar 2016

Girl online: OnTour von Zoe Sugg

Penny joins her rock-star boyfriend, Noah, on his European music tour. Penny's bags are packed. When Noah invites Penny on his European music tour, she can't wait to spend time with her rock-god-tastic boyfriend. But, between Noah's jam-packed schedule, less-than-welcoming bandmates and threatening messages from jealous fans, Penny wonders whether she's really cut out for life on tour. She can't help but miss her family, her best friend Elliot...and her blog, Girl Online. Can Penny learn to balance life and love on the road, or will she lose everything in pursuit of the perfect summer?

Kurze Info am Rande dies ist das zweite Buch rund um Girl online und ich habe auch den ersten Teil gelesen, insofern kann ich es nicht beurteilen, wie es zu lesen ist wenn man den Vorgänger nicht gelesen hat. Aber nun wirklich zum Buch.


Es hat sich viel verändert in der Zeit zwischen ersten und zweiten Teil jedoch hat mir das keine Probleme gemacht. Zum Glück gibt es immer noch die Blogposts im Buch nur das jetzt Girl offline...never going online darunter steht. Schade finde ich das das Buch sehr in die Klischees abrutscht und einfach die einzigartigen Personen verloren gehen. Ohne einen dauerhaft anwesenden Elliot (bester Freund von Penny) ist es einfach nicht dasselbe. Generell war ich sehr hin und hergerissen zwischen "Nicht schon wieder" und "Geniale Szene" . Und diese genialen Szene haben wir vorallem einer Person zu verdanken die nicht Noah heißt und mich echt positiv überrascht hat und diese nicht erträgliche Tour-Situation um einiges besser gemacht hat. Aber ich möchte euch ja nicht spoilern.  


Deshalb bekommt dieses Buch von mir 3 Sterne weil mich der Plot und das Ende nicht ganz überzeugen konnte und ich teilweise einfach nur genervt war. Jedoch machen einige Charaktere und eine von mir nicht vorhergesehene Wendung, Girl online: On Tour doch zu einem guten Buch für zwischendurch.


|Agnes|

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Rezension Everything,Everything

Everything, Everything ist das englische Original zu Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt und hier ist einmal der Inhalt:

Maddy is allergic to the world. She hasn´t left her house in seventeen years.
Olly is the boy next door. He´s determined to find a way to reach her.

Dieses Buch ist besonders und zwar deshalb weil es von mir 5 Sterne bekommt, obwohl das Ende nicht fünf Sterne würdig ist. Das klingt jetzt seltsam aber ich werde es euch erklären.


Zu einem ist da Mal das großartige Design. Das Buch besitzt nicht nur ein wunderschönes Cover, sondern es ist auch voll gepickt mit E-Mails, SMS, Teilen ihrer täglichen Krankenakte, Tagebucheinträgen, Madelines Theorien und ihren sogenannten "Spoiler Rezensionen". Dadurch ensteht eine besondere Nähe zu der Hauptperson und das gibt einem das Gefühl Madeline extrem gut zu kennen. Außerdem erwähnenswert finde ich den ersten Satz,vor allem für Vielleser:)

"I´ve read many more books than you. It doesn´t matter how many you´ve read. I´ve read more. Believe me. I´ve had the time."

Desweiteren finde ich es beeindruckend wie die Autorin die Balance zwischen Liebesgeschichte und dem Leben generell findet. In diesem Zusammenhang ist mir das Zitat:
"Maybe growing up means disapointing the people you love." (p.218)
in Erinnerung geblieben. Denn es kommt einfach so gut hinüber, dass Maddy durch ihr isoliertes Leben, einfach keine normale 18-Jährige ist. Und ganz viele Erfahrungen erst machen muss. Apropos Erfahrungen, der Schreibstil macht Maddy´s Schicksal zu unserer eigenen Erfahrung und das schafft nur selten ein Buch. Leider ging dieses Gefühl am Ende etwas verloren, obwohl das keineswegs heißt das das Ende schlecht gelöst war. nein, es ging mir einfach ein bisschen zu schnell und hatte nicht die erwartete Tiefe.

Ja, aber wie schon zu Beginn gesagt sind es einfach 5 Sterne, weil mir alles andere falsch vorkommt und 3/4 grandios waren und einfach das eine "nur" gute Viertel  wegmachen.



Danke an Lovelybooks und PenguinRandomHouseUK für das Rezi-Exemplar

Sonntag, 29. November 2015

Rezension | Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke - Joachim Meyerhoff


Ach, diese Lücke, diese entsetzliche LückeDie Kindheit auf dem Gelände einer riesigen Psychiatrie und das Austauschjahr in Amerika liegen hinter ihm, die Schulzeit hat er überstanden, als vor dem Antritt des Zivildienstes das Unerwartete geschieht: Joachim wird auf der Schauspielschule in München angenommen und zieht zu seinen Großeltern in die großbürgerliche Villa in Nymphenburg. Er wird zum Wanderer zwischen den Welten. Seine Großmutter war selbst Schauspielerin und ist eine schillernde Diva, sein Großvater ist emeritierter Philosophieprofessor, eine strenge und ehrwürdige Erscheinung. Ihre Tage sind durch abenteuerliche Rituale strukturiert, bei denen Alkohol eine wesentliche Rolle spielt. Tagsüber wird Joachim an der Schauspielschule systematisch in seine Einzelteile zerlegt, abends ertränkt er seine Verwirrung auf dem opulenten Sofa in Rotwein und anderen Getränken. (KiWi Verlag)


Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke beginnt mit der Beschreibung von der Trinkkultur seiner Großeltern, die doch etwas skurril. Es beginnt, das Portät einer Zeit und das Portät seiner Großeltern, die sie geprägt haben.Es ist eine neue Welt für ihm und so lernt man seine Großeltern auch kennen. Am Anfang distanziert und am Schuss glaubt man sie selbst ein wenig zu kennen.

"Und so begann ich denn ein neues Leben: Als erwachsener Enkel im Haus meiner Großeltern und als staunender Anfänger auf der Schauspielschule." S.97

Es gibt wieder unglaublich viele, grandios erzählte Szenen, wo man nicht anders kann, als loszulachen. Meyerhoff schafft es jedoch, das auch den ernsten Dialoge  und den Gedanken Platz zu schaffen und man erlebt eine Reise. Diese Suche nach den Ich nach dem Tod seines Bruders spielt doch eine sehr zentrale Rolle. Er beschreibt die Ablenkung und seine Flucht aus der alten Heimat.

"Aber sobald,und das war ja meistens der Fall, ich dazu aufgefordert wurde, "Ich" zu sein, mein Gesicht zu zeigen, bekam ich Panik und versagte.Ich wollte Theater spielen, aber nicht dabei sein. Leider war das auf einer Schauspielschule nicht im Geringsten erwünscht." S. 189

Es ist einfach schwer dieses Buch in Worte zu fassen, aber wer sich von einem grandiosen Erzählstil uns fast schon abstrakten Geschichten mitreißen lassen will, der kann mit diesem Buch eigentlich nichts falsch machen.

"Mein einziges Talent ist mein Enthusiasmus. Ich kann nichts, außer begeistert sein. Schon immer, wurde mir klar, hatte ich all meine Unzulänglichkeiten mit Überschwänglichkeit zu übertünchen versucht." S. 137

Zum Schluss sei noch erwähnt, wenn ihr die Chance bekommt, Joachim Meyerhoff lesen zu hören, lasst sie euch nicht entgehen. Wenn er selbst das ganze liest und erzählt ist das ganze noch genialer.

Danke an dem KiWi Verlag für dieses Rezensionsexemplar




Samstag, 31. Oktober 2015

Rezension | Zwischenlandung - Tobias Elsäßer


ZwischenlandungIrgendwo „dazwischen“ befindet sich Gregor. Zwischen Bewusstsein und Koma. Im Wachkoma befindet er sich nach einem total dämlichen Unfall (Golfball an den Kopf bekommen, just als er Mira endlich seine große Liebe gestehen will) und nun setzt er alles daran, wieder zu sich zu kommen und aufzuwachen. Denn er kann sein Glück kaum fassen: Mira sitzt bei ihm am Krankenbett, liest ihm vor und streicht ihm übers Gesicht. Liebt sie ihn? Um das herauszufinden, muss er die unsichtbare Mauer, die ihn von Mira und der Welt da draußen trennt, durchbrechen. Jeder Tag bringt ihn seinem Ziel ein Stück näher. Aber wird er es schaffen? 







Als ich den Klappentext las, wusste ich diese Geschichte ist speziell und ich war vor allem neugierig, ob diese Grundidee funktioniert oder ob das ganze zu schräg ist. Doch ich habe mich getäuscht, in diesem Buch steckt viel potential.

Abwechselnd erzählen Gregor und Miriam, wie sie das ganze erlebt haben.  Langsam erfährt man mehr, was diese beiden verbindet. Wie diese zwei scheinbar vollkommen unterschiedlichen Menschen , doch eine gemeinsame Vergangenheit haben und ob diese Gemeinsamkeiten von früher vielleicht auch heute noch da sind.

"Im Nachhinein ist es immer leichter, nach den Fehlern zu suchen." S.213

Gregors ist mir am Anfang nicht besonders sympathisch, er ist dieser unverbesserliche Womanizer, der sich nicht traut zu sagen was er fühlt. Das war schon ein bisschen nervig. Aber dann merkt man wie er beginnt zu kämpfen, aufzuwachen und seine Sicht verstreut sehr viel positive Energie.

"Du bist nicht ehrlich zu dir gewesen .Du hast gedacht, dass es irgendwann vorbei geht. Dieses Gefühl. Dieser Schmerz, etwas nicht auf den Silbertablett serviert zu bekommen. Aber so spielt das Leben nicht." S.74 

Mira ist in gewisser Weise eine Sympathieträgerin. Sie führt uns durch diese Geschichte und sie steht vor wichtigen Entscheidungen.Am Anfang hat sie noch feste Pläne, versteht Gregor nicht, aber irgendetwas lässt sie verzweifeln und sie macht sich auf die Suche nach sich selbst, nach ihrer Geschichte

"Vielleicht hält er uns den Spiegel vors Gesicht und zeigt, dass man sein Leben auch mit ehrgeizigen Plänen verschwenden kann." S.185


Das Buch wird auf einer besonderen Ebene erzählt, langsam, behutsam, in sehr vielen Bildern und doch irgendwie fesselnd , aber zum Glück nie irgendwie übertrieben. Bis auf das Ende, es passt irgendwie nicht zum Buch. Es ist zu überraschend, es gibt keine Anzeichen und das hat mir gar nicht gut gefallen. Es sticht heraus, der Schreibstil änderte sich und war einfach viel zu aufregend.

"Wir können nicht planen, wo die Reise hingeht. Wir können uns Ziele setzen, einzelne Etappen markieren, aber die Wirklichkeit wird immer eine andere sein. Es gibt kein Richtig und Falsch. Es gibt nur ein Jetzt und Später." S.262


Eine Buch, dass heraus sticht aus der Masse der Liebesgeschichte. Traumhaft langsam und mit sehr bildhaften Erzählungen, wobei das Ende leider ein bisschen zu übertrieben ist.


Danke an den Fischer Verlag Sauerländer für das besondere Rezensionsexemplar

Dienstag, 29. September 2015

Rezension | Jeden Tag ein bisschen mehr

Jeden Tag ein bisschen mehr

Inhalt


„Ich bin dreimal gestorben, bevor ich das Alter von fünf Jahren erreicht habe. Vielleicht ist ‚krank‘ mein gesund.“

Audrey ist nicht wie andere Mädchen. Sie hat keine großen Träume, sondern wünscht sich einfach nur ein normales Leben. Als sie mit ihrer Mutter und dem jüngeren Bruder in ein abgelegenes Haus zieht, nimmt sich der Nachbarsjunge Leo der Neuankömmlinge an. Doch mit Audreys Körper scheint irgendwas nicht zu stimmen. Audrey ist krank, ohne dass ihre Krankheit einen Namen hat.

Meine Meinung


Dieses Cover erscheint auf den ersten Blick sehr schön, doch wenn man genauer hinsieht ist es doch etwas verstörend. Die Blume wird versteckt oder ist verbunden worden. Ich finde es ist echt gelungen und passt sehr gut zur Geschichte.

Den Titel hingegen finde ich etwas irreführend, man erwartet doch eher eine normale Liebesgeschichte, erst aus dem Klappentext erschließt sich, dass ein ernstes Thema sich darin verbiegt.

Den englischen Originaltitel "Lies like love" finde ich wirklich sehr passend. Den es geht in diesem Buch um die Liebe, aber nicht auf die kitschige Art, sondern um die vielen Formen die Liebe hat, die Schöne wie auch die zerstörerische Seite.

"Um mutig zu sein, muss man stark sein. Und stark wird man, wenn man weiß, dass man geliebt wird. Mehr braucht es nicht. Liebe verleiht einen Panzer aus Stahl."

Was dieses Buch besonders macht ist diese durchdringende Stimme der Autorin. Man fühlt jede Art von Emotion, wobei Glück in diesen Buch, doch schwer greifbar ist. Die banalsten Dinge, werden hier mit anderen Augen dargestellt und das hat mich sehr berührt.

"Dann ging ich hinunter und reiht meine Tabletten vor mir auf. Die gegen Depression. Die gegen Übelkeit. Die gegen die ständige Müdigkeit. Die gegen das Bedürfnis, Flüsse in meine Arme, Beine und Schenkel zu ritzen. Für alles gab es eine Tablette. Bloß nicht für die Freiheit."

Audrey war mir sympathisch, nur ab der Mitte das Buch, hat man eine Ahnung, was vielleicht gerade passiert und wartet einfach darauf das sie aufwacht und realisiert was wirklich gerade passiert. Ihre Mutter hingegen ist einfach nur nervenaufreibend und ich konnte sie nach einiger Zeit echt nicht mehr aushalten.

Der Grund warum ich am Ende ein bisschen ernüchtert war, ist der, dass der Höhepunkt für schon eher am Anfang des letzten Drittel war und ich schon eine Ahnung hatte wie es endgültig ausgeht und dadurch am Schluss die Spannung gefehlt hat.

Fazit


Ein Buch, dass einem überrascht. Die schönen und schlimmen Seiten der Liebe und zeigt und vor allem auf eine Krankheit aufmerksam macht, über die viel zu wenig gesprochen wird.

Ganz herzlichen Dank an den Fischer Verlag für dieses tolle Rezensionexemplar!

Dienstag, 4. August 2015

Rezension | Ein Jahr voller Wunder





Julia ist 11 Jahre alt, als die Erde beginnt sich langsamer zu drehen und die Tage länger werden. Die Auswirkungen sind riesig, überall auf der Welt , doch auch in ihren Leben. Und in diesen ganzen Chaos um sie herum, versucht sie erwachsen zu werden...






Dieses Buch wird aus Julias Perspektive erzählt und man weiß einfach nicht was gerade in dieser zukünftigen Welt geschieht, weil es damals auch niemand wusste. Und daran musste mich erst gewöhnen, aber es machte dieses Buch auch sehr spannend, weil man die ganze Zeit sich selber Fragen stellt. Was würde ich machen in dieser Situation? Wie geht es weiter ?

"Wir lebten unter einen neuen Schwerkraft, deren Veränderung zu schwach, um sie bewusst wahrzunehmen, doch unsere Körper waren ihrer Gewalt bereits unterworfen."

Und so ist es auch. Der ganze Alttag  wird von der Verlangsamung geprägt. Doch beginnt irgendwann sich das halbwegs zu normalisieren und Julia muss sich auch ihren eigenen Problemen stellen, denn ihrer Familie und auch das sie verliebt ist und nicht weiß was sie machen soll. In manchen Momenten ist sie da sehr Erwachsen und dann doch wieder ein Kind.

Diese Geschichte ist überaus Glaubwürdig erzählt und das ist irgendwie sehr bedrückend. In der Mitte wurde dieses Szenario fast zu erzählerisch und das Buch hatte einen Hänger.Der Schluss konnte aber wieder einiges gut machen. Es ist abgeschlossen und hinterlässt doch Platz für Interpretation.

Einmal eine ganz andere Idee, der Zukunft und fast schon ein bisschen Science Fiktion verbirgt dieser Roman. Und doch erzählt er die Geschichte des Erwachsen Werdens mit großer Sorgfalt.Ein Buch dass sich zu lesen lohnt, dass aber doch zwischenzeitlich einen kleinen Hänger hat.

3,5 von 5 Sterne

Danke an den btb Verlag für dieses Rezensionsexemplar

Montag, 3. August 2015

Rezension | Die Widerspenstigkeit des Glücks


Inhalt



Amelia ist Verlagsvertreterin und lernt dabei die eigenwilligsten Buchhändler kennen. Genau so einer ist A. J. Fikry. In seinem Herzen haben nur turmhohe Bücherstapel Platz. Bis er einen ungebetenen Gast entdeckt: Eines Morgens sitzt die zweijährige Waise Maya in der Kinderbuchecke seiner Buchhandlung. Gegen seinen Willen nimmt sich A. J. des kleinen Mädchens an, das sein Leben kurzerhand auf den Kopf stellt. Und auch Amelia wird er nicht so schnell vergessen können … 


Meine Meinung


Bis ich dieses Buch in den Händen halten konnte hat es lange gedauert und ich war so froh wie es endlich an kam! Ich habe mich sofort in diesen Titel verliebt. Auf den zweiten Blick auch in das Cover. Es war mir am Anfang zu einfach, doch die Schönheit liegt im Detail, weil es wirklich toll zum Inhalt passt.


Ich konnte dieses Buch nicht aus den Händen legen, weil ich einfach gefesselt war von den Charakteren und der Umgebung. Das Buch ist wie ein Film vor meinen Augen gelaufen und es war alles wunderbar beschrieben.

Die Charaktere schließt man sofort ins Herz. Schon lange nicht mehr habe ich keinen so sympatischen Hauptcharakter mehr entdeckt. Maya hat es mir auch sofort angetan, sie ist wirklich zauberhaft und ihre Entwicklung ist sehr gut dargestellt.

Dieses Buch ist doch ein bisschen Drama und das hat mir gut gefallen, nur irgendwo hat noch ein bisschen Tiefgang gefehlt, sodass ich restlos begeistert gewesen wäre. Der Schluss war doch sehr schnell und obwohl ich so gar kleine Tränen verdrückt habe, lies es mich ein bisschen unruhig zurück.

Besonders sind die Buchempfehlungen von A. J. Fikry zwischen den Kapitel und seinen Anmerkungen dazu, die am Ende noch eine schöne Bedeutung bekommen!


Fazit



Ein zauberhaftes Buch für Büchernerds, mit tollen Charaktern das ich nur weiterempfehlen kann und wo sich sieben Wochen drauf warten doch gelohnt haben!

4,5 von 5 Sterne

Danke an den Diana Verlag für das Rezensionsexemplar!

Rezension | Die Welt ist kein Ozean

Franzi ist 16 Jahre alt und spielt Klavier seit sie denken kann. Sie will unbedingt ein Auslandssemester machen und nach Australien gehen. Doch dann macht sie in einer psychiatrischen Klinik ein Praktikum und lernt Tucker kennen. Tucker der nicht spricht, mit dem sie aber trotzdem irgendwas verbindet. Und es stellt sich die Frage welche Herausforderung wichtiger ist?







Dieses Cover ist mir sofort ins Auge gestochen und auch der Titel hat mich in seinen Bann gezogen. Ich weiß nicht, ob er perfekt zum Inhalt passt, aber irgendwie trifft es schon auf die Geschichte zu.

Ich hatte am Anfang kleine Probleme in die Geschichte hinein zu kommen, da der Schreibstil noch etwas holprig war. Außerdem wirkte er so gewollt jugendlich in den Konversationen mit ihrer besten Freundin. Aber wenn man einmal drin ist, ist dieses Buch flüssig und schnell zu lesen.

Franzi als Charakter war wirklich toll. Ihre zwei verschieden Seiten toll herausgearbeitet. Außerdem waren ihre Klavierauftritte und so absolut realistisch dargestellt. auch die anderen Charaktere waren gut, nur fehlte einfach teilweise der Tiefgang. Es wurden Geschichten aus der Vergangenheit angesprochen und diese wurden zum Teil nur halb aufgeklärt. Erst im Nachhinein bin ich draufgekommen, dass es sich hier um ein Spinn Off des Buches Ach wie gut, dass niemand weiß handelt. Das finde ich eigentlich schade, weil es für den Leser im vorhinein nicht ersichtlich ist und man dann auf Aufklärungen wartet die in diesem Buch nie zu finden sind.

Tuckers Krankheitsbild und die Klinik wurden sehr realistisch dargestellt. Nur fehlte mir dann bei Situation, die eigentlich Tiefgang erreichtet haben, diese letzte Aussagekraft. Ich habe den Ernst und die eigentlichen Gefühle verstanden, aber sie wurden nicht rüber gebracht.

Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen, nur haben mir in manchen Situationen das Entgütlige gefehlt. Außerdem finde ich es schade, dass die angetiserten Probleme in der Vergangenheit wirklich aufgeklärt werden und nicht darauf beruht wird, dass man den Vorgänger gelesen hat.
4 von 5 Sterne

Danke an den CBT Verlag für dieses Rezensionsexemplar!


Montag, 20. Juli 2015

Rezension | Alles so leicht

Alles so leichtKlappentext

Stevie ist siebzehn und hatte es fast geschafft. Sie stand so kurz vor ihrem Ziel, endlich zu verschwinden aus diesem Körper, aus diesem Leben, aber wie soll das hier funktionieren? Auf Schritt und Tritt wird sie kontrolliert, immerzu soll sie irgendetwas essen. Und da ist auch noch Anna, diese Therapeutin, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan.



Meine Meinung

Dieses Cover hat es mir angetan. Es ist einfach so toll. In Wirklichkeit fast noch schöner!Auch der Titel, wobei ich den Originaltitel Paperweight fast noch besser finde.

Ich hatte also ziemlich hohe Erwartungen an das Buch und naja sie wurden nicht erfüllt. Ich bin einfach nicht mit der Hauptperson klar gekommen. Ich konnte keinerlei Sympatie für sie aufbringe. Am Schluss wurde es etwas besser, weil sie eine Entwicklung durch macht, aber nicht sehr viel.

Auch kam ich mit der ausdrucksweiße von Stevie nicht klar. Der Schreibstil hat darunter irgendwie gelitten, da das ganze in Tagebuchform geführt wird. Die Sprache konnte keinen Tiefgang erreicht hat.

Gefesselt hat mich das Buch trotzdem, denn es gibt so die ein oder andere Andeutung die mich echt schockiert hat und ich musste so schnell wie möglich wissen, was es damit auf sich hat.

Fazit

Ein Buch, dass meine Erwartungen leider nicht erfüllt hat. Durch die Hauptperson nicht gewonnen hat aber das Thema sorgfältig und auf neue Art und weiße behandelt.

3 von 5 Sterne

Freitag, 3. Juli 2015

Rezension / Dein letztes Solo

Inhalt

Die Ballettakademie im Herzen Manhattans ist eine der besten des Landes. Den jungen Tänzerinnen wird einiges abverlangt. Für die ehrgeizige Bette kein Problem. Schließlich gilt es, ihrer Schwester nachzueifern, einer berühmten Ballerina. Ganz anders die freigeistige Giselle, die zwar immer nur tanzen wollte, auf das harte Training aber wenig Lust hat. Die perfektionistische June schließlich gibt immer alles – und es reicht doch nie so ganz. Als die Nussknacker-Aufführung bevorsteht, geraten die drei in einen erbitterten Konkurrenzkampf: Wer von ihnen wird die Rolle der Primaballerina bekommen? Doch nur eine ist bereit, alles dafür zu tun, wirklich alles ...

Meine Meinung

Ich lese gerne Bücher über das Tanzen und ein Thriller kam mir da gerade recht. Doch das Cover hat mich irgendwie schon irritiert. Einerseits schwarze Splitter und eine schwarze Ballerina, doch pinker Hintergrund. Thriller trifft Girlie Buch?

Das was ich beim Cover schon gesehen habe, war leider auch im Buch so. Es war zwar ein Thriller, aber es gab sehr viel Zickenkrieg und das hat für mich die Spannung leider unterbrochen. Es gab zwar teilweise Spannungsbrücken, aber nie über einen all zu langen Zeitraum.

Unterstütz wurden diese Unterbrechungen, dass das Buch aus 3 verschiedenen Personen erzählt wird. Diese Perspektivenwechsel waren sehr gewöhnungsbedürftig und es gab einfach keinen flüssigen Übergang.Der Schreibstil war eigentlich schon fesselnd und man wollte doch wissen wie es weiter geht.

Die Charaktere haben mich schon etwas genervt. Es muss aber auch so sein, sonst würde die Story nicht funktionieren. Es gab aber euch eine wirkliche Sympathieträgerin und zwar Giselle. Aus deren Sicht ich die Geschichte wirklich gerne gelesen habe!

Das Ende hat mich dann doch überrascht. Ich habe bis zum Schluss nicht mir der Person gerechnet. Die Autorin hat mich wirklich auf eine falsche Fährte gelockt. Doch es war doch sehr offen und irgendwie nicht richtig abgeschlossen.


Fazit

Dein letztes Solo fesselt einem auf jeden Fall, schafft es aber leider nicht sich im Genre zu entscheiden.

3 von 5 Sterne

Danke an Heyne fliegt für das Rezensionexemplar !

Donnerstag, 25. Juni 2015

Rezension: Heart.Beat.Love


Inhalt


Scheinbar aus heiterem Himmel schlägt Axi ihrem besten Freund Robinson einen Trip quer durch die USA vor. Robinson macht mit und verwandelt die Reise in ein verwegenes Abenteuer: Statt mit dem Greyhoundbus düsen die beiden auf einer geklauten Harley los. Sie übernachten unter freiem Himmel und schwimmen in Privatpools und immer wieder fragt sich Axi, wann aus ihrer Freundschaft endlich mehr wird. Doch eines Morgens holt sie das Schicksal ein und es wird ihnen klar, dass sie sich vom ersten Augenblick geliebt haben und jeden einzelnen Moment des Glücks, der ihnen bleibt, auskosten wollen...

Meine Meinung

Es gibt diese Bücher, da liest man die erste Seite und man weiß, dass man die Charaktere lieben wird. Axi und Robinson muss man einfach ins Herz schließen. Ich fand ihre Interaktion so fabelhaft beschrieben, diese ungewöhnliche Freundschaft.Ihre Dialoge waren so lebendig, lustig aber konnten zwischen den Zeilen in die Tiefe gehen.


Von am Anfang an merkt man, dass in der Vergangenheit war, dass die beiden zusammen geschweißt hat. Ich hatte schon eine Vermutung , aber wie es wirklich war hat mich doch fertig gemacht. Dieses Buch erzählt die Geschichte zweier außergewöhnlicher Menschen und nach und nach beginnt man zu verstehen, was wirklich passiert.
*kann.

Dieses Buch wird durch diese Charaktere geschrieben und das macht den Roadtrip besonders.Nicht gefallen hat mir dieser Bonnie und Glyde Einschlag. Das Buch hatte es nicht nötig, mit Klischees zu kommen. Außerdem ging es mir manchmal etwas zu schnell. Man hat leider nicht gemerkt, dass sie eine Strecke zurück legen und war dann immer überrascht, dass sie schon so weit sind!

Ich war so ruhelos und unruhig auf den letzen Seiten und ich weiß nicht warum. Einerseits, habe ich es akzeptiert aber irgendwie hat mir etwas gefehlt. Doch es liegt wahrscheinlich an Robinson Art, dass es nicht das die letzten 50 Seiten durchheul Buch ist. Denn dieses Buch gibt Hoffnung und ist etwas besonderes!


Fazit

Ein Buch das mich ruhelos zurücklässt. Ich kann es nicht bewerten und weiß eigentlich auch nicht warum. Diese Charaktere sind briliant und deswegen sollte ich ihm 5 Sterne geben, aber es gibt trotzdem ein paar Kritikpunkte also 4 Sterne, aber dann habe ich das Gefühl ich mache etwas Falsches. Also lasse ich diese Rezension für sich sprechen und ich hoffe ihr versteht meine Botschaft !




Dienstag, 19. Mai 2015

Rezension / Vielleicht mag ich dich morgen

Vielleicht_mag_ich_dich_morgen

Klappentext

Wiedersehen macht nicht immer Freude. Schon gar nicht Anna, die nach 16 Jahren beim Klassentreffen mit genau jenem Typen konfrontiert wird, der ihr damals den Schulalltag zur Hölle machte. Damals, als sie noch die ängstliche, pummelige und so gern gehänselte Aureliana war. Wie wenig sie heute als schöne und begehrenswerte Frau mit dem Mädchen von einst gemein hat, wird klar, als James sie nicht erkennt. Er ist fasziniert von der schönen Unbekannten. Anna kann es kaum glauben und wittert ihre Chance: Endlich kann sie ihm alles heimzahlen. Beide ahnen nicht, wie sehr sie das Leben des anderen noch verändern werden. Nicht heute. Aber vielleicht morgen.



Meine Meinung

Ein Buch das einen eher nichtssagenden Titel und Cover hat. Ich finde die Figuren am Cover einfach übertrieben und ich musste mir sie bei jeden Kapitelanfang wieder anschauen und das fand ich doch etwas nervig.

Ich kam irgendwie nicht in die Geschichte hinein , da der Klappentext schon relativ viel verraten hat. Man wartet dann doch auf die Begegnung von Anna und James und wie sich ihre Geschichte entwickeln wird.

Gut beschrieben fand ich die zwischenmenschlichen Gesten und das Erlebte in der Vergangenheit. Trotzdem kam der Schreibstil mir ein bisschen langsam und sehr erzählend vor, dass kann aber auch an der Übersetzung liegen.

Ich fand die Charaktere gut, vor allem Annas Schwester hat für frischen wind gesorgt und mich einige Male mit ihrer verpeilten Art zum lachen gebracht.

Fazit

Es ist doch nur ein Frauenroman, der keine außergewöhnliche Geschichte erzählt. Trotzdem ist es in seinem Genre sicher keine schlechte Option

3 von 5 Sternen

Danke an den Knaur Verlag für die Überraschungspost

Dienstag, 12. Mai 2015

Rezi: Hellwach von Hilary T. Smith

HellwachWas ich erwarte, als meine Eltern in den Urlaub fahren:
1. Ich werde daran denken müssen, die Azaleen zu gießen.
2.Ich werde meinen großen Bruder Denny anrufen, wenn irgendwas komisch ist.
3. Ich und mein Bandkollege Lukas werden den Musikwettbewerb gewinnen.
4. Im Siegestaumel wird er endlich begreifen, dass ich das Mädchen seiner Träume bin.
Was Tatsächlich passiert , als meine Eltern im Urlaub sind:
1. Ein Fremder ruft an und sagt, dass er meine totwe Schwester kannte.
2. Er sagt, dass er noch Sachen hat. Welche Sachen?
3. Ich erkläre ihm, dass meine Eltern grade nicht können, weil....
4. Ich hole mein Fahrrad und fahre los.
5. Die Dinge werden ein bisschen... verrückt*
*Und ich verliebe mich. nur halt nichts in Lukas

Nach diesem Klappentext und der Inhaltsangabe (*hier*) hatte ich mir eine Story über ein Mädchen, dessen Schwester vor kurzen gestorben ist und deren Suche nach der Liebe erwartet. Ein typisches tote beste Freundin/ Schwester Buch eben. Doch es kam ganz anders und ich möchte nicht die Autorin kritisieren, sondern ganz alleine den Herausgeber der Inhaltsangabe.  Dieses Buch ist keine einfache Jugendlektüre für zwischen durch und sollte auch nicht so präsentiert werde.
Der erste Punkt der anderes als erwartet war, war der Todeszeitpunkt der Schwester. Die starb nämlich als die heute 17-jährige Hauptperson Kiri 12 war und dies rückte die Situation in ein ganz anderes Licht. Und außerdem ist Kiri kein "normales" Mädchen. Sie verliert im Verlauf des Buches immer mehr den Boden unter den Füßen, durch die Suche nach dem wahren Leben ihrer Schwester. Und es spielen ihre psychische Verfassung und der Konsum von Drogen auch eine große Rolle im Buch. Und an alle die da sofort an ein "Real life" Buch denken: Es ist keins und das ist auch gut so!!!!!!

So und nun zu meiner Meinung über das Buch selbst. Zuallererst ich finde das Cover wunderschön und echt passend. Die schrillen Farben unterstreichen den Titel und die Pinselstriche stellen die perfekte Verbindung zu Kiris toter Schwester Sukey her, die Künstlerin war. Perfekt gewählt sind auch die Namen der Charaktere. Sie zeigen einem sofort, welche Personen anders sind, als der Durchschnitt. Auch der Titel konnte mich überzeugen. Die ersten hundert Seiten suchte ich zwar vergeblich, nach einer Erklärung dafür, jedoch bestand am Schluss kein Zweifel mehr an der Titelwahl, genauso wie an der Aussage der Autorin: "Das Buch sollte am besten zwischen Mitternacht und den frühen Morgenstunden gelesen werden". Die Erzählstil ließ mich zwar alles extrem gut mitfühlen/mitleiden/mitfiebern, doch einige Situation wirkten noch authentischer. Bei jeden Fehler von Kiri dachte ich nein, obwohl sie ihn machen musste. Trotzdem verlor ich nie die Hoffnung auf ein Happy End. Den manchmal machte sich Kiri ihre eigenen Abgründe bewusst.  
"Ich muss daran denken, wie wütend und gedemütigt ich mich vor ein paar Minuten noch gefühlt habe, und schäme mich. Vielleicht sollte man Menschen nicht daran beurteilen, was aus ihnen geworden ist, sondern danach, was sie trotz allem geblieben sind." Ein klitzekleiner Kritikpunkt ist das es ziemlich vorhersehbar, in wenn sich Kiri verliebt hat.

5 von 5 Sternen trotz meiner anderen Erwartungen. Hilary T. Smith überzeugt in ihrem Debüt voller purer Wortgewalt, mit einer einzigartigen, noch nicht dagewesen Geschichte.

Donnerstag, 7. Mai 2015

Rezension / Loving

Klappentext


Das hätte Ella nie gedacht. Dass sie – die sich für Bücher und Buchblogs interessiert – sich ausgerechnet in den coolen Luca verliebt. Luca, den alle Mädchen für den tollsten Jungen der ganzen Schule halten. Und den sie bis vor Kurzem nur oberflächlich und arrogant fand. Doch bei einem Schulprojekt über Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ lernen sie sich besser kennen …




Meine Meinung

Ich habe dieses Buch gesehen und beim Titel und Cover war ich mir jetzt nicht so sicher, der Titel ist ein bisschen unoriginal und das Cover ist zwar schön, aber ein bisschen nichtssagend. doch der Klappentext klang toll und deswegen wollte ich das Buch auch lesen.

Ich habe das buch durchgelesen, weil die Geschichte lustig ,fluffig und leicht zu lesen war. Ich mochte den Schreibstil und auch die Charaktere. Ich fand es toll wie die Autorin Blogger eingebaut hat und jetzt habe ich neue Motivation und Ideen wie mein Blog in Zukunft etwas spannender Gestalten könnte.

Am Anfang waren die Begegnungen ein bisschen holprig und die Übergänge stockig , aber dass wurde im Laufe des Buches echt besser. Ich hatte mir einfach eine originellere Geschichte gewünscht. Es war dann doch bis auf ein paar kleine Sachen sehr vorhersehbar und es gab keine großen Überraschungen.

Fazit

Eine süße Liebesgeschichte für zwischendurch , die es aber nicht schafft aus der Masse heraus zustechen.
3 von 5 Sternen

Danke an den Oetinger Verlag für das Rezensionsexemplar.

Sonntag, 3. Mai 2015

Rezension / Der Sommer, in dem es zu schneien begann


Der Sommer, in dem es zu schneien begann

Klappentext


Ein Schicksalhafter Sommer in Tasmanien.
Abrupter kann das Schicksal kaum zuschlagen: Als Eva nur wenige Monate nach der Hochzeit ihren Mann durch einen Unfall auf See verliert, erstarrt sie vor Schmerz. Ihr gerade erst begonnenes Leben als glückliche Ehefrau soll schon zu Ende sein? Eva fühlt sich völlig allein in ihrer Trauer und reist nach Tasmanien, um Trost bei Jacksons Angehörigen zu finden. Doch so bezaubernd die australische Insel ist, so abweisend verhält sich Jacksons Familie. Warum nur wollen sein Vater und sein Bruder partout nicht über ihn sprechen? Auf Eva warten schockierende Wahrheiten, die sie zu einem schicksalhaften Sommer in der Vergangenheit führen - dem Sommer, in dem es zu schneien begann.


Meine Meinung

Das Buch nimmt einen auf eine Reise mit, die einem unheimlich Lust macht auf das Meer und das tauchen. Ich sah das Meer vor Augen und alles war so genau beschrieben, dass ich wirklich in diese Welt abtauchen konnte. Das Cover spiegelt das Meer sehr schön wieder, die Blumen finde ich stören ein bisschen die Wirkung und deuten auf einen seichten Roman hin. Doch dieses Buch besitzt Tiefgang.

Was ist Wahrheit und was ist Lüge? Ist die zentrale Frage die Eva sich stellt, die aber auch den Leser zu grübeln bringt. Das Thema wurde wirklich gut bearbeitet. Es gibt Szenen die einem auf jeden Fall zum Nachdenken anregen. Doch hat es dach Buch nicht ganz geschafft zu berühren. Es gab Stellen die auf jeden Fall potential dazu hätten und die es dann nicht geschafft haben.

Eva und Jackson erzählen abwechselnd die Geschichte, was ich irgendwie komisch fand da Jackson ja tot ist. Doch ich habe mich daran gewöhnt und es war doch spannend dann seine Meinung zu hören.

Das Ende hat mich nicht ganz überzeugt. Es war zwar in sich stimmig, doch trotzdem war es mir irgendwie zu gut. Und trotzdem hat es die entscheide Frage offen gelassen. Ich wollte umblättern und dann gab es keinen mehr.

Fazit

Ein wundervolles Buch das Lust aufs Reisen macht, wo mir der Tiefgang aber etwas gefehlt hat.
4 von 5 Sternen

Danke an den Piper Verlag und Lovelybooks für das tolle Buch!


Dienstag, 14. April 2015

Rezension zu Das unsichtbare Mädchen

Klappentext


Polly lebt in einer Großfamilie. Ihr Zimmer muss sie mit dem jüngsten Familienzuwachs teilen und ihre teuflischen kleinen Zwillingsbrüder machen ihr das Leben schwer. Manchmal möchte sie einfach nur von allen in Ruhe gelassen werden und unsichtbar sein. Rose fühlt sich die meiste Zeit unsichtbar. Ihre Eltern sind eigentlich nie zuhause, und sie hat aufgehört, sich in der Schule zu Wort zu melden, weil die Lehrer sie ohnehin nie aufrufen. Wie es aussieht, nehmen nur Geister sie wahr, und die können ganz schön anhänglich sein.
Polly und Rose sind beide einsam, am liebsten ziehen sie sich auf den Dachboden zurück – und stellen eines Tages fest, dass sie Nachbarinnen sind! Es gibt sogar einen Geheimgang, der sie verbindet. Die beiden werden allerbeste Freundinnen. Doch was hat es mit Roses seltsamer Begabung auf sich?

Meine Meinung



Ich habe mich in dieses Cover verliebt, das in Wirklichkeit noch so viel toller aussieht. Ich liebe die Farben und diese wunderschöne Schlichtheit. Auch passt es wunderbar zum Inhalt des Buchs!

Diese Geschichte hat mich von der ersten Seite an beeindruckt. Der Schreibstil ist einfach Poesie, so leicht und dann doch eindringlich. Die Autorin versteht es einfach wie man mit Lesern spielt. Immer wieder wurde ich unbemerkt auf falsche Fährten gelockt und habe es nicht bemerkt.

Auch war die Geschichte wirklich spannend, was ich jetzt nicht unbedingt erwartet habe. Ich musste einfach weiterlesen, weil ich gar nicht anders konnte. Immer wieder stellt man sich die selben  Fragen :Wer ist jetzt ein Geist? Wer kann sie sehen? und bis zum Schluss wusste ich die Antwort darauf nicht.

Polly & Rose sind wirklich besondere Charaktere,die man nicht vergisst. Ihre Beziehung wird so sensibel geschildert, das ich ab und an Gänsehaut hatte. 

"Sie hatte keine Ahnung, was im Dunklen lauern könnte, sie sprang trotzdem mitten hinein-und sie glaubte tatsächlich, damit etwas besser machen zu können."

Und dann kam dieser geniale Schluss, mit dem ich nie im Leben gerechnet hatte. Ich hatte Tränen in den Augen, weil ich so überrascht und traurig war. 

Fazit


Ein Buch das einem immer wieder auf falsche Fährten lockt, aber einem am Ende mitten ins Herz trifft!
5 von 5 Sternen

Samstag, 11. April 2015

Rezension / Das Vampirgen

Klappentext

Zaghaft lächelte ich ihn an und er lächelte zurück. Plötzlich waren sich unsere Gesichter ganz nah. Ich machte mir klar, dass ich diesem Jungen erst zweimal begegnet war, und gerade mal seinen Namen kannte. Auch er kämpfte damit, das konnte ich sehen. Doch wir kamen beide näher und unsere Lippen berührten sich, ein Kribbeln machte sich in meinem Bauch breit. Doch schon wenige Sekunden später hatten wir uns wieder gelöst. Er war leicht rot geworden und auch ich schaute verlegen auf meine Bettdecke. War das gerade wirklich                                   geschehen?


Freitag, 3. April 2015

Rezi: Als ich dir zeigt, wie die Welt klingt


Nach längerer Zeit melde ich mich mit dieser Rezi wieder zurück. In letzter zeit wollte einfach keine Rezi gelingen und zu wenig Zeit war auch. Nun zum Buch:

Als ich dir zeigte, wie die Welt klingt

Eleni Torossi erzählt die Geschichte von drei Generationen. 3 Frauen mit einem ganz besonderem Schicksal. Von einem kleinen Mädchen dessen Mutter weiße Konten im Ohr hat und anders ist. Und von dem Traum in einem fremden Land glücklich zu werden.


Donnerstag, 2. April 2015

Rezension / Unendlich wir von Amy Harmon

Bildquelle: INK

Klappentext
Bonnie Rae Shelbys Leben scheint ein wahr gewordener Traum: Sie ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt, hat Millionen von Fans, mehr Geld, als sie je ausgeben könnte …und sie will sterben.
Finn Clyde ist ein Niemand. Das Einzige, was für ihn im Leben Sinn ergibt, ist Mathematik. Allerdings hat ihn das bisher noch nicht weit gebracht. Er will ganz neu anfangen, in Las Vegas, weit weg von den Schatten seiner Vergangenheit.
Doch dann sieht er die junge Frau auf der Brücke in New York. Er weiß, dass sie springen wird. Und er muss eine Entscheidung treffen …