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Dienstag, 3. Januar 2017

Ideen für jungen Feminismus (Am I normal yet - Holly Bourne)

Am I normal yet ist nicht wie ich geglaubt habe ein Buch über ein Mädchen das eine psychische Krankheit hat. Und ja dieses Thema wird auch hervorragend behandelt, aber für mich ist ein Buch über Feminismus und wie dieser in den heutigen Tagen in den Köpfen von jungen Frauen verankert werden soll.

Holly Bourne erschafft in diesem Buch den Spinster Club. Drei Freundinnen debatieren über Themen die eigentlich jede Frau betrifft. Es beginnt damit, dass sie darüber sprechen wie viele negative Wörter es in der englischen Sprache gibt, die Frauen beschreiben. Zum Beispiel das Wort Spinster (ungefähr übersetzt: alleinstehende ältere Frau am besten mit Katze "alte Jungfer) und das sie dieses Wort neu definieren und sagen das es toll ist sich nicht von Jungen oder Männer beeinflussen zu lassen und alleine seinen Weg zu gehen.

Von diesem Zeitpunkt treffen sie sich immer wieder und sprechen über Themen die ich nicht immer im Zusammenhang mit Feminismus gesehen habe. Unter anderem warum in Tamponwerbungen blaues Wasser statt rotes Wasser verwendet wird. 

Außerdem wird diskutiert über : dem Bechdel Test, Manic Pixie Dream Girl und der Madonna- Whore complex und ihre Bezeichnung für beides und zwar The- Girl- Next- Door Slut , The Spinster Club rules of feminist dating im Zusammenhang mit benevolent sexism und vieles mehr.

Ich finde dieses Buch so wichtig, weil es wieder einmal ein Beispiel dafür ist, dass viel zu wenig feministische Fragen unter Frauen diskutiert wird und es viel zu oft nur diese ewige Standarddiskussion gibt!



Donnerstag, 7. Januar 2016

Bücher über das Anders sein

Jeder Mensch ist anders. Man entscheidet sich wen man liebt, ob man ein Mann oder Frau sein will. In Büchern ist dies oft ein Thema. Ich habe viel über diese Themen gelesen, ich achte darauf. Wenn euch das interessiert, vielleicht kennt ihr das ein oder andere Buch noch nicht.

An Nina LaCours Bücher finde ich es besonders,dass es einfach für selbstverständlich gehalten wird und auf die wirkliche Thematik Homosexualität nicht eingegangen wird, sondern auf die Liebe, wie in allen anderen Jungendbüchern.auch. Everything leads to you hat mich in dieser Hinsicht sehr begeistert.

In Zusammen werden wird Leuchten geht es um David und seinen sehnlichsten Wunsch ein Mädchen zu werden. Es hat mich berührt wie früh im das schon klar war, wie seine Freunde ihm unterstützen, wie er versucht etwas für ihm so selbstverständliches anderen Menschen zu erklären.

Es geht bei diesen Thema oft um die Reaktion der Gesellschaft. Das Ende von Eddy beschreibt dies ganz genau .Der Kampf mit den Umstehenden, mit sich selbst. Das Aufwachsen als jemand der auffällt in der Menge.

How to be gay ist kein Roman, aber eine Art von Sachbuch. Wirklich schamlos wird aufgeklärt über die Mythen und viele Fragen, die man sicher schon einmal gestellt hat.

Ich finde es toll, dass es Bücher über dieses Thema gibt nur schade, dass es oft einfach nicht als selbstverständlich angesehen wird, dass solche Charaktere vorkommen.

Sophie♥

Sonntag, 5. Juli 2015

Buchgedanken #1 zu The Heir

Es gibt wieder etwas neues und zwar die Buchgedanken. Ich bin nicht immer motiviert eine Rezension zu schreiben, aber manchmal will man doch seine Meinung loswerden, also bekommt ihr es hier mit keiner ausführlichen Formulierung und ein bisschen Chaos zu tun. Ich hoffe das stört euch nicht :)

Dieses Mal geht es um The Heir der vierte Band der Selection Reihe (kann also Spoiler enthalten). Ich lese diese von Anfang an auf Englisch und die ersten 3 Teile konnten mich richtig packen!

In The Heir geht es dann um America und Maxons Tochter Eadlyn und ihre Selection. Die Meinungen zu diesem Buch gehen wirklich sehr auseinander und ich habe mich innerlich schon auf das Schlimmste eingestellt, von dem her war ich eigentlich positiv überrascht.

Auch ich mochte Eadlyn nicht so richtig, aber ich habe mich schnell an sie gewöhnt und kam dann ganz gut mit ihr aus. Sie wirkt sehr herzlos, aber es gab Momente wo ich Hoffnung für ihre Zukunft hatte.


"I woke up early in the morning, well before the other,and smiled at my brothers,my protectors.The sister in me wanted to stay. But the princess in me got up and went to prepare for the new day." 

Auch wenn es einen neuen Hauptcharakter gibt fühlt es sich doch wieder wie zu Hause an und das fand ich echt gut. Momente aus Americas Selection kamen wieder vor und es war interessant zu sehen, was aus den Charakteren wurde.

Da ich ja selber ein Zwilling bin fand ich es toll, dass Eadlyn einen Zwillingsbruder hat. Ich fand die Zwillingsbeziehung gut beschrieben und es drifte nicht extrem vor Klischee. Genau diese Beziehung brachte mich am Schluss auch kurz zum weinen.

Ich werde diese Reihe sicherlich weiter lesen, denn ich will wissen, wie es in dieser Welt weiter geht :)

Und habt ihr das Buch schon gelesen? Oder wartet ihr doch auf die deutsche Übersetzung? Was haltet ihr von den Buchgedanken?

Sophie♥