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Mittwoch, 25. Februar 2015

Klischee oder nicht ? Frauen lesen mehr als Männer...

Hallo ihr Lieben,

die Idee zu diesem Post kam mir gestern mitten in der Nacht und jetzt muss ich meine Gedanken gleich zu "Papier " bringen. 

Wie bin ich auf dieses Thema gekommen ?
Ich bin in letzter Zeit auch sehr aktiv auf Instagram und es gibt seeeehr viele Leute die dort Bilder über Bücher posten. Doch die meisten sind weiblich. Bis jetzt folge ich erst drei männlichen Instagramern. Gestern hat sich einer meiner Lieblingsaccounts 'geoutet' das er ein Junge ist. Damit hätte ich echt nicht gerechnet, aber ich finde es trotzdem extrem cool. Er hat erzählt, dass er lange nicht wusste ober er das tun solle, weil er in der Schule gemobbt wurde, weil er Bücher mag (nicht nur Jungsbücher sondern bunt durchgemischt) Er hatte angst das das gleiche Auf Instagram passieren könnte, aber alle haben positiv reagiert und haben sich darüber gefreut.

.......ist es also das Männer die Lesen es sich einfach nicht sagen treuen, weil sie dann als schwul beschimpft werden ?!

In der Buchbloggerwelt gibt es sehr wenige männliche Blogger was ich sehr schade finde. Gern würde ich auch mal mit männlichen Lesern über Bücher diskutieren. 
Die Frauen finden es ja toll wenn Männer lesen. 

Ich habe die Hoffnung das viele Männer still und heimlich Bücher lesen. Das es in der Gesellschaft einfach immer noch als streberhaft angesehen wird , wenn man Bücher liest. Das es anderen nicht egal ist welches Genre man liest und dann abgestempelt wird.

Ich bin irgendwie weit vom Thema abgeschweift aber naja. 
Was sagt ihr zu den Thema?

Sophie♥

Kommentare:

  1. Eigentlich finde ich, dass das gar nichts so sehr ein Klischee ist... in der Literaturszene ist es eher so, dass die Männer arrogant nur die sogenannte höhere Literatur lesen (weil sie dann die zwei erflogreichsten Autoren der Welt, die beide Frauen sind als leichte Musen abtun können) und man kaum einen Mann mit Liebesromanen finden wird (obwohl das doch wirklich nichts damit zu tun hat, dass man schwul ist) aber die Männer dann höchste seriös über Literatur fachsimpeln, obwohl sie wahrscheinlich erst nach dem Abi wirklich angefangen haben, überhaupt mal Bücher zu lesen und vermutlich überhaupt nicht die gleiche begeisterte Leidenschaft für Bücher pflegen wie Frauen im gleichen Alter, die sie von klein auf haben und darum auch kein Problem mit Kinderbüchern und Jugendschnulzen haben... und das vor allem, weil es viel zu viele Bücher gibt, die scheinbar nur an Frauen gerichtet sind!

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  2. Generell glaube ich auch, dass es mehr lesende Frauen als Männer gibt. Zumindest sieht es so in der Buchbloggerwelt und den Buchcommunities danach aus. Auch privat kenne ich kaum jemanden, der mehr als das Übliche (Zeitung, Speisekarte, Textnachrichten, Mails,...^^) liest. Und wenn lesend, dann nicht sehr regelmäßig, sondern nur hie und da mal ein Büchlein.

    Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass man als Mann/Junge gehänselt wird, wenn man mit einem Buch daher kommt. Kinder sind ja manchmal allgemein einfach grausam und mobben wegen den nichtigsten Dingen und da kann eine Leseratte auch mal zum Opfer werden, aber ich bezweifle, dass das nur Jungs betrifft, da werden die Mädchen ja auch schräg angeschaut, oder als uncool oder fad abgestempelt... :-(

    Sollten das männliche Geschlecht wirklich genauso gerne lesen, wie Frauen, sich aber nicht gerne öffentlich lesend zeigen, egal ob im Internet, oder nicht, dann haben sie wohl vor irgendwas Angst. Oder: sie reden einfach nur nicht so gerne darüber wie wir Frauen und sehen deshalb keine Notwendigkeit darin, sich auf Buchcommunities zu registrieren bzw. einen Buchblog zu erstellen.

    Ich für meinen Teil sehe das ja so: gibt es bitte etwas anziehenderes, als einen lesenden Mann?? ;-))

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  3. Hallöchen :)
    Ich greife mal eben etwas aus dem Kommentar vor mir auf. "Was gibt es anziehenderes als einen lesenden Mann?" Ich glaube ehrlich gesagt: nichts. Und wenn mehr Männer das wüssten, würden sie lesen. Wenn ich einen Mann kennenlerne der liest, bin ich immer schon vollkommen positiv demjenigen gegenüber gestimmt. :D
    Mein Liebster liest auch ab und zu mal etwas, aber ich habe es noch nnie erlebt, dass es auch wirklich etwas zu ende liest. xD
    Ich glaube Ereader bringen für Männer den Vorteil, dass keiner mehr sieht was sie lesen. Vielleicht lesen dann so auch mal mehr Männer in der Öffentlichkeit. Ich muss sagen, dass es sich die Waage hält. Wenn ich Bahn fahre sehe ich genauso viele lesende Männer wie Frauen. :)

    Liebst, Lotta

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  4. Hallo Sophie
    :D da folgen wir wohl dem selben Account. Ich war auch überrascht, aber letztendlich ist es ja egal wer ein Buch rezensiert.

    Ich glaube auch, dass es gar nicht so wenig männliche Leser gibt. Gefühlt ist es einfach so, dass Männer lesen und die Bücher dann ins Regal stellen und dann zum neuen Buch greifen. Eine Frau liest ein Buch, rezensiert es, erzählt darüber, recherchiert und blogt und liest nebenher schon am nächsten Buch. Kurz: Frauen reden einfach mehr drüber als Männer. Mein Eindruck.

    Ich find das übrigens auch toll, wenn Männer lesen. Vor allem weil sie dann nicht meckern können, wenn man selbst bibliophil ist :D

    Beste Grüße,
    Julia

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  5. Ein sehr interessantes Thema! Wenn das für dich okay ist, würde ich gerne einen eigenen Blogbeitrag dazu machen und natürlich darin auf dich verlinken!!
    Liebe Grüße

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    1. Sicher kannst du das machen. Ich freue mich auf deinen Beitrag!

      LG Sophie♥

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